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Leitbild

Ziele und Haltung

Ziel der schulpsychologischen Arbeit ist die Erhaltung oder Wiederherstellung der psychosozialen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Das Wohl des Kindes steht im Mittelpunkt. Die Arbeit der Schulpsychologinnen und Schulpsychologen ist eingebettet in soziale und kulturelle Systeme wie Familie und Schule. Sie vollzieht sich im Spannungsfeld der Bedürfnisse und Interessen der Kinder und Jugendlichen einerseits und der Anforderungen ihres Umfeldes andrerseits. Deshalb ist eine systembezogene, ganzheitliche Betrachtungsweise notwendig.

Ziel der Beratung ist die aktive Hilfe zur selbständigen Problemlösung der Ratsuchenden, letztlich die Hilfe zur Selbsthilfe.

Achtung und Wertschätzung der Autonomie, der Fähigkeiten und Problemlösungen der Ratsuchenden sowie die Freiwilligkeit kennzeichnen die Beratungsbeziehung.

Prävention und Gesundheitsförderung sind wichtige Handlungsgrundsätze in der schulpsychologischen Arbeit. Dies bedeutet, in der Beratungssituation nicht primär Defizite und Schwächen der Ratsuchenden in den Vordergrund zu rücken, sondern deren gesunde und kompetente Anteile zu verstärken.

Hauptaufgaben

Die Hauptaufgaben des Schulpsychologischen Dienstes umfassen Diagnostik, Beratung und Prävention.

Die Schulpsychologinnen und Schulpsychologen untersuchen Kinder aus dem Kindergarten und der Volksschule bei Lern- und Verhaltensschwierigkeiten. Sie beraten Eltern, Lehrkräfte und Schulbehörden sowie andere an der Schule Beteiligte. Sie beantragen die geeigneten Massnahmen zur Förderung, Schulung und Erziehung der untersuchten Kinder und führen die notwendigen Verlaufskontrollen durch.

Angesichts der wachsenden Anforderungen im Erziehungs- und Bildungsbereich führen sie auch unabhängig von einem bestimmten Kind Beratungen sowohl von Einzelpersonen als auch von Gruppen, etwa Eltern- und Lehrergruppen durch.